Ausbildung und Beruf

Schulische Bildung und dabei insbesondere das Erlernen der deutschen Sprache und die Erlangung eines Schulabschlusses sind wichtige Voraussetzungen für einen erfolgreichen Einstieg in den deutschen Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. Die Aufnahme einer Ausbildung, eines Studiums oder eines Beschäftigungsverhältnisses wiederum kann sich auf die Bleibeperspektiven junger Flüchtlinge auswirken und fördert ihre soziale und gesellschaftliche Integration.

Das Thema der Ausbildung und der beruflichen Integration von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen sollte daher bei der Hilfegewährung und -planung hohe Priorität haben. Zudem gilt es, die spezifischen Fördermöglichkeiten zu berücksichtigen, die sowohl im schulischen Kontext als auch im Zusammenhang mit außerschulischer Berufsorientierung und -vorbereitung sowie während betrieblicher Berufsausbildungen für junge Flüchtlinge angeboten werden.


Arbeitshilfe  zur neuen Ausbildungs- und Beschäftigungsduldung (2020):
Die Arbeitshilfe "Soziale Rechte für Flüchtlinge" wurde aktualisiert und enthält nun u.a. Informationen zur neuen Ausbildungs- und Beschäftigungsduldung. Berücksichtigung finden dabei die gesetzlichen Änderungen durch das „Fachkräfteeinwanderungsgesetz“ sowie das „Gesetz über Duldung bei Ausbildung und Beschäftigung“ (in Kraft getreten zum 1.01.2020 bzw. zum 1.03.2020).

Weitere praxisrelevante Links:

Überblick zur beruflichen Qualifizierung von jungen Flüchtlingen (Deutsches Jugendinstitut, 2016)

Wegweiser für Fachkräfte (youngrefugees NRW, 2016)

Die Bundesagentur für Arbeit bietet verschiedene Informationen und weiterführende Links zum Thema Ausbildung an. Die Servicestelle führte außerdem in Kooperation mit der Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland der Bundesagentur für Arbeit Workshops zum Thema 'Berufliche Orientierung und Förderung junger unbegleiteter Geflüchteter in der Jugendhilfe' (2017/18) durch.

Informationen und hilfreiche Links zur Berufsorientierung finden Sie zudem auf der Seite des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Informationen zur Zusammenarbeit der Jugendhilfe und der Arbeitsverwaltung können Sie der Dokumentation des Schnittstellenworkshops (2019) entnehmen.

Zudem hat der Bayrische Flüchtlingsrat eine neue Beratungshilfe zum Arbeitsmarktzugang für Geduldete und Gestattete veröffentlicht. Die Arbeitshilfe fasst kurz und prägnant die wichtigsten Änderungen durch das sog. „Migrationspaket“ im Bereich des Arbeitsmarktzugangs für junge Menschen mit Fluchtgeschichte zusammen.